Mitteilungen

Stellungnahme zur Berichterstattung Juni 2020

Unser Verein hat sich im Rahmen des Vorstandes und einer außerordentlichen Mitgliederversammlung intensiv mit den in der Berichterstattung der TAZ vom 06.06.2020 erhobenen und von zahlreichen anderen Medien aufgenommenen Vorwürfen auseinandergesetzt.

Zunächst stellen wir ausdrücklich fest, dass unser Verein selbst weder irgend eine Kenntnis von der in dem Artikel aufgeführten privaten Chat-Kommunikation zwischen einigen wenigen Mitgliedern hatte noch dass der Verein die behaupteten Äußerungen billigt oder sich mit diesen gemein macht.

Die Burschenschaft als basisdemokratische Vereinigung deutscher Akademiker steht in der Tradition der Urburschenschaft von 1815, des Wartburgfestes von 1817, des Hambacher Festes von 1832 sowie des Paulskirchenparlaments von 1848. Unsere Ziele sind noch immer die Förderung und Bewahrung der persönlichen Freiheit des Einzelnen, der Meinungs- und Pressefreiheit, des Demokratie- und Rechtsstaatsprinzips sowie der nationalen Einheit.

Die in dem TAZ-Artikel erhobenen Vorwürfe gegen einzelne Mitglieder unseres Vereins wurden durch die zuständigen Gremien unter Berücksichtigung der vereinsrechtlichen Grundsätze geprüft und bewertet.

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die betroffenen Personen, soweit ihnen der Vorwurf eines persönlichen Verschuldens gemacht werden konnte, nicht mehr Mitglieder unseres Vereins sind.

Unabhängig von den Inhalten dieser Chat-Protokolle kritisieren wir die Art und Weise der Berichterstattung der TAZ und des mit ihr kooperierenden „Recherchekollektiv LSA Rechtsaußen“ auf das Schärfste.  Beide arbeiten regelmäßig – so auch hier – zusammen. Laut eigener Aussage ist der TAZ der „gesamte Chatverlauf […] gemeinsam mit rund einem Dutzend anderen privaten Facebook-Unterhaltungen zugespielt worden“. Dieser wurde dann von dem sogenannten „Recherchekollektiv“ in weiten Auszügen zwei Tage nach dem TAZ-Artikel mit nicht unkenntlich gemachten Bildern und Klarnamen auch von unbeteiligten Personen rechtswidrig auf deren Webseite veröffentlicht. Dieses „Recherchekollektiv“ arbeitet mit bewusst rechtswidrigen Methoden, indem es sich seinerseits der Strafverfolgung durch Verstoß gegen die Impressumspflicht und fehlender Angabe der Urheberschaft absichtlich entzieht. Diese Methoden haben mit seriösem Journalismus nichts zu tun.

Der Vorstand


09.06.2020

Die im Zuge der aktuellen Berichterstattung bekannt gewordenen Inhalte privater Chatprotokolle einiger weniger Mitglieder unseres Vereins haben auch uns überrascht.

Der Vorstand befasst sich bereits mit diesen Vorkommnissen.

Über die diesbezüglich zu ziehenden Konsequenzen wird eine zeitnah einberufene Mitgliederversammlung unseres Vereins als zuständiges Gremium beraten und entscheiden.

Der Vorstand

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